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Creating a Smart City
"Düsseldorf 2020“ – Was dabei rauskommt, wenn sich Start-ups, städtische Institutionen und Unternehmen bei einer zweitägigen Praxiskonferenz zusammentun und wie Vodafone schon heute die Weichen für ein smarteres City-Life stellt, erfährst Du hier.

Am 13. und 14. Juni veranstaltete der digihub Düsseldorf zusammen mit dem Innovations-Bereich von Vodafone eine Tagung der besonderen Art. Knapp 250 Teilnehmer widmeten sich in Düsseldorf mit Keynotes, Pitches und einem Pen & Paper Hackathon dem Thema „Smart City“. Mehr als nur ein Wohlfühl-Event Nach einem knackigen Start in den Tag mit spannenden Vorträgen – unter anderem von Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel und Julia Doll, Abteilungsleiterin Intelligence & Cooperation bei Vodafone – konnten sich die Smart City Betreiber ihre Herausforderungen von der Seele pitchen. Das war gleichzeitig der Startschuss für einen Hackathon: In kleineren Gruppen zückten die teilnehmenden Start-Ups, Entwickler und Corporates Papier und Stift und erarbeiteten kreative Ideen für neue Produkte und Geschäftsmodelle. Das große Finale am zweiten Tag: die Ergebnis-Pitches vor der Smart City-Jury. Über den Gewinner-Preis, die Teilnahme am Ignition Programm im Wert von 25.000 Euro, freute sich das Team „Smarte Innenstadt-Logistik“. Networking at its best Für Vodafone ist die Teilnahme an dem Event ein wichtiger Nährboden für die Innovationen der Zukunft. „Wichtigstes Ziel war es, möglichst viele konkrete Smart-City-Projekte auf den Weg zu bringen. Wie viele der Projekte es bis zur Umsetzung schaffen, wird natürlich erst die Zukunft zeigen. Der Start mit zehn spannenden Ansätzen und vielen innovativen Start-Ups und wichtigen Entscheidern vor Ort war aber sehr vielversprechend“, freut sich Thomas Krause, Senior Manager Strategy & Innovation bei Vodafone. Der Innovationsbereich analysiert regelmäßig die Gründer- Szene und bildet Partnerschaften mit den innovativsten Start-Ups. Voraussetzungen für morgen schon heute schaffen Aber auch die Vodafone Technik war mit einem der Haupt-Vorträge gut repräsentiert: „Nur durch optimale Vernetzung wird die Smart City ihr volles Potential entfalten können. Um die Vielzahl an Ideen für Use Cases zu identifizieren und nachher umzusetzen, brauchen wir eine gesunde Mischung aus innovativen Start-ups  und starken Partnern aus dem öffentlichem und industriellen Sektor“, erklärt Britta Rudolphi, Gruppenleiterin Business Development & Methods. Den Grundstein für die innovativen Ideen und Projekte der Smart City von morgen, legt Vodafone aber bereits heute – neben erster Smart City Projekte, wie intelligenter Straßenbeleuchtung und vernetzten Mülleimern, vor allem mit dem stetigen Ausbau eines hoch performanten Netzes, welches immer höhere Datenraten und perspektivisch Echtzeit-Kommunikation ermöglichen wird. „500 Mbit/s in zehn Städten ist erst der Anfang. Perspektivisch wird 5G der Gamechanger sein. Schon jetzt schaffen wir aber mit Narrowband-IoT die Möglichkeit, in Zukunft sämtliche schmalbandige Anwendungen in der Masse kosteneffizient versorgen zu können.“ Bilder: Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland GmbH
Postbote adé: Per Video zur SIM-Karte
Wer bisher seinen Vodafone-Mobilfunkvertrag im Internet abgeschlossen hat, musste zum Zustellungsdatum der Vertragsunterlagen zu Hause sein und sich beim Paketboten via Post-Ident ausweisen. Video-Ident macht damit jetzt Schluss.

„Nun bitte den Personalausweis in die Kamera halten“, heißt es ab sofort, wenn Du Deinen Mobilfunkvertrag online abschließen und Dich per Videoanruf identifizieren möchtest. Alles was Du dafür brauchst: Deinen Personalausweis oder Reisepass und ein beliebiges Endgerät mit Video- und Internetanbindung. Ob der Ausweis gültig und mit dem Ausweisinhaber übereinstimmt, prüfen professionell geschulte Agenten bei einem Videoanruf. Unterzeichnet wird der Vertrag digital mittels einer elektronischen Signatur und dem Austausch einer TAN. Dafür erhältst Du während des Videotelefonats eine 6-stellige Nummer per SMS. Anschließend prüft Vodafone noch einmal die erfassten Daten und schickt SIM-Karte und ggf. ein neues Gerät auf den Weg zu Dir. Das Neue und Praktische dabei: Das Paket muss nicht mehr von Dir als Vertragspartner entgegen genommen werden, sondern kann ab sofort ganz bequem zur Packstation oder zum Paketshop geschickt werden. Der Stress des Entgegennehmens und das Ärgern über einen verpassten Postboten mit ersehntem Smartphone im Gepäck gehören nun also der Vergangenheit an. Ein neues Gesetz Ein neues Gesetz krempelt die Telekommunikationsbranche um: §111 des Telekommunikationsgesetzes (TKG) wird zu Juli 2017 in Kraft treten und besagt, dass Telekommunikationsanbieter die Identität ihrer Prepaid-Kunden immer anhand eines Ausweisdokumentes prüfen müssen, um den Missbrauch von Prepaid-Karten für terroristische Zwecke zu verhindern. Das hieße eigentlich das Aus für das unkomplizierte Kaufen von Prepaid-SIM-Karten im Supermarkt oder am Kiosk. Doch der Online-Video-Ident schafft hier einen Ausweg: Ab Juli wird Video-Ident auch für Prepaid-Kunden gelten und diese können dann ihre Vodafone SIM-Karte einfach per Smartphone-, Tablet-, oder Laptopkamera freischalten lassen – egal wo die Karte erworben wurde.   Video-Ident für Prepaid Nach einem Kauf der Prepaid-SIM-Karte im Supermarkt oder am Kiosk legst Du die SIM-Karte in Dein Smartphone oder Tablet ein und wirst nach Start des Web-Browsers zur Selbstregistrierung aufgefordert. Anschließend geht’s los mit der Video-Identifizierung. Vodafone überprüft im nächsten Schritt die eingegebenen Daten und schaltet die SIM-Karte frei. Hast Du kein Smartphone oder Tablet, kannst Du Dich auch über jedes andere kamera- und internetfähige Gerät identifizieren. Wenn die SIM-Karte im Fachhandel erworben wurde, bekommst Du eine E-Mail mit einem Link zur Video-Identifizierung zugeschickt und kannst die Karte dort innerhalb von 14 Tagen freischalten. Kaufst Du die Karte online, kannst Du Dich entweder direkt oder nach Erhalt der SIM-Karte innerhalb von zwei Wochen via Video identifizieren. Ganz einfach geht’s, wenn Du die Karte im Vodafone-Shop kaufst: Hier wird Deine Identität direkt im Shop geprüft und Du kannst direkt lostelefonieren und –surfen. Mehr zu Video-Ident findest Du hier. Titelbild: iStock/Experienceinteriors und iStock/lenanet, Vodafone
Das sind die zehn schnellsten Städte Deutschlands
Noch in diesem Jahr bringt Vodafone 500 Mbit-Geschwindigkeiten in 30 deutsche Städte. Die ersten zehn surfen schon mit dem halben Gigabit – hier liest Du, welche Städte das sind.

Im Sommer wird das halbe Gigabit in 15, bis zum Ende des Jahres in 30 Städten verfügbar sein – und zwar nicht nur in Großstädten: Von den neuen Spitzengeschwindigkeiten werden sowohl Metropolen wie Berlin und München ebenso wie kleinere Städte profitieren. Dabei ist das halbe Gigabit Bestandteil aller LTE-Tarife und macht auch das Prepaid-Angebot CallYa zum schnellsten im Markt – sowohl für Neu- als auch Bestandskunden. „Wir sind der Motor der Gigabit-Gesellschaft. Wir bringen das halbe Gigabit nach Deutschland. Unsere Kunden setzen auf der Datenautobahn zum Überholvorgang an.“ , sagt Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. Die zehn schnellsten Stuttgart, Düsseldorf, Dresden, Dortmund, Mannheim, Erfurt, Coswig, Cottbus, Moers und Remscheid – das sind die schnellsten Städte im Netz. Hier surfen jetzt noch mehr Menschen gleichzeitig mit noch mehr Endgeräten noch schneller – zum Beispiel in den vollbelebten Fußgängerzonen in der Innenstadt – dank Vodafone. Möglich machen das immer mehr Top-Smartphones die neuen Spitzengeschwindigkeiten unterstützen. Schon heute sind das Sony Xperia XZ, das Sony Xperia XZ Premium, das Samsung Galaxy S8 und das Samsung Galaxy S8 Plus bereit für die Höchstgeschwindigkeiten. Weitere 500 Mbit fähige Smartphones folgen schon bald. Wie kommt das halbe Gigabit in die Städte? Um die neuen Spitzengeschwindigkeiten in die Städte zu bringen, nutzt Vodafone eine neue 4,5G-Technologie, bei der die Frequenzbänder aus den 800er, 1800er und 2600er Megahertz-Bereichen gebündelt werden. Mit spezieller Ausrichtung der Antennen in Smartphones und an den Basisstationen können diese Frequenzbänder jeweils doppelt für die Datenübertragung genutzt werden. Die so genannte 256 QAM Signalübertragung erhöht die Leistung zusätzlich. Bild: iStock/hxdyl
Ein Labor für alle Fälle
Die Technik-Kollegen in Berlin haben ein neues Testlabor gebaut: Das Herzstück der State-of-the-Art-Laborlösung ist ein großzügig ausgelegter Modem- und Technikraum. Was dort passiert, liest Du hier.

Insgesamt 13.000 Meter Datenleitungen, 2.496 Patch-Anschlüsse, 576 Modems, 120 Quadratmeter, 16 Arbeitsplätze, 12 Modem-Racks. Mit dieser neuen Umgebung kann Vodafone aktuelle und zukünftige technische Anforderungen für Giga-Projekte abdecken, nachdem das bisherige Testlabor viel zu klein geworden war. Kabel-Modems im Test Aber was wird an den Testarbeitsplätzen im Labor eigentlich getestet? „Im Fokus stehen hauptsächlich Kabel-Modems“, erklärt Markus Fälchle, der das Labormanagement im Vodafone Innovation Park in Berlin & Unterföhring leitet. „Um unsere vielen hundert Modems platzsparend unterzubringen, haben wir eine begehbare Konstruktion aus 12 Modem-Racks nach Maß anfertigen lassen.“ Die neue Testumgebung bietet jedoch generell die Möglichkeit, alle am VIP-Lab-Standort Berlin untergebrachten Systeme für die Dienste Voice & Internet via Cable am gewünschten Testarbeitsplatz verfügbar und damit testbar zu machen. „Um dem erhöhten Testautomatisierungsbedarf gerecht zu werden, haben wir unter anderem die Ansteuerung der Modems über unser schnelles 10 Gigabit Labor-IP-Netz umgesetzt“, erzählt Markus. So können sowohl Last- und Massentests ohne Kapazitätsengpässe als auch die jeweils benötigten Testszenarien über eine virtuelle Lösung vernetzt und flexibel durchgeführt werden. Test-Labs im Überblick Das Test-Lab in Berlin nutzen vor allem interne Kunden, in erster Linie die Kollegen aus den lokalen und europäischen Engineering-Bereichen. Aber auch dem technische Betrieb oder dem Produktmanagement stehen die Türen im Rahmen laufender Projekte offen. Ob eine Ausweitung auf externe Kunden auch möglich ist, wird momentan noch geprüft. Außer am Standort Berlin gibt es noch Vodafone Innovation Parks in Düsseldorf, Eschborn Unterföhring und Aldenhoven. Die Labore in Unterföhring und Berlin sind auf Kabeltechnik spezialisiert. Titelbild: iStock/themacx Bilder: Vodafone
Ein Mobilfunknetz mit zwei Nutzern
Auf dem Mond gibt es keinen Sauerstoff, es herrscht keine Erdanziehungskraft und die Temperaturen schwanken zwischen + 130°C und - 160°C. Trotzdem will Vodafone dort ein LTE-Netz bauen – wie weit wir damit sind, erfährst Du hier.

Während des „VB-Upload“, dem „Experten-Forum“ des Brand-Bereichs einlädt, erzählte Robert Böhme, CEO PT Scientists, warum Vodafone trotz der enormen technischen Herausforderung für die Mission to the Moon ein LTE-Netz auf dem Erdtrabanten spannen wird: LTE ermöglicht auf kleinen Frequenzen hohe Reichweiten und ist dazu sehr energieeffizient –genau, was auf dem Mond gebraucht wird. Die Mond-Rover, die mit dem Landemodul Alina im Sommer 2018 auf dem Mond landen sollen, werden dank LTE gleichzeitig über den Mond fahren und dabei Bilder zur Erde funken können. Damit das möglich wird, ertüftelt Vodafone jetzt ein Mobilfunk-Netz für den Mond. Genauer gesagt: Andreas Roth (GL TAEA) und ein Team aus internationalen VF-Spezialisten. Mobilfunknetz mit zwei Nutzern Andreas und sein Team arbeiten momentan daran, LTE-Technologie zum Mond zu bringen, über welche schon kommendes Jahr zwei Mond-Rover kommunizieren und Video-Streams zur Erde senden werden. Aufgrund der langen Signalwege in der Übertragung zwischen Erde und Mond, muss eine komplette Mobilfunk-Infrastruktur auf dem Mond aufgebaut werden. Die zeitkritischen Signalisierungsnachrichten würden bei einer Verzögerung von mehr als 1,5 Sek. keine Anbindung an das Mobilfunk-Netz auf der Erde zulassen. Daher errichtet Vodafone nun also ein eigenständiges Mond-Mobilfunknetz – mit exakt zwei Nutzern. Erste Vorbereitungen für einen Testbau TF – local Design hat für die Vodafone-Misson zum Mond die Technik-Koordination verantwortlich übernommen. Bereits im April wurden schon die ersten Gespräche mit möglichen Lieferanten geführt. Seit Ende April ist das „Communication Concept“ zwischen den beiden Rovern und der Mondlandefähre Alina mit dem ausgewählten Lieferanten final abgestimmt. Die ersten Vorbereitungen für einen Testaufbau wurden Anfang Mai gestartet und laufen auf Hochtouren. Das nächste Etappenziel ist bis Ende Juni ein lauffähiges Ende zu Ende Testnetz konstruiert zu haben. Der sehr ambitionierte Zeitplan lässt dabei keinen Spielraum für Verzögerungen: Der spät möglichste Raketenstart mit einer Falcon 9 Rakete von SpaceX ist für August 2018 terminiert, der Launch wird eventuell schon im Juni 2018 durchgeführt. Aber: „Wir sind sehr zuversichtlich den Zeitplan halten zu können, da das gesamte Team von Vodafone mit dem Lieferanten und der PTS sehr gut zusammenarbeitet, eigene Ideen einbringt und vor allem sehr engagiert ist.“ Erzählt Falk Augustin, Abteilungsleiter TFB Wir sind gespannt, wie es weitergeht. Mehr zur Mission to the Moon erfährst Du hier. Titelbild: iStock/mikiell Bilder: Vodafone