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Fit für die Bundesliga: Die vernetzte Opel Arena
Pünktlich zum Start der neuen Bundesligasaison funkt es in der OPEL ARENA: In einem Gemeinschaftsprojekt haben die Netzbetreiber Vodafone, Deutsche Telekom und Telefónica Deutschland das Heimatstadion des 1. FSV Mainz 05 mit neuester, breitbandiger Mobilfunktechnik aufgerüstet.

Rund 34.000 Zuschauer fasst die Opel-Arena in Mainz. Unter Projektleitung von Vodafone wurden 21 Antennensysteme unter dem Stadiondach verbaut, welche von den  Anbietern gemeinsam genutzt werden. Die außergewöhnliche Antennendichte ist nötig, damit möglichst viele der 34.000 Fans zeitgleich Ereignisse auf dem grünen Rasen direkt in die sozialen Medien spiegeln können. Fairplay der Anbieter Das Projekt ist Fairplay der Anbieter: Die Antennen nutzen die drei Netzprovider gemeinsam, die Signale werden anschließend in die jeweils eigene Netz-Technik geführt. Vodafone und die Deutsche Telekom haben ihre Anlagen bereits zum Bundesligastart am Samstag auf Empfang geschaltet. Alle Betreiber nutzen neueste Technik: Vodafone „funkt“ etwa im LTE-Bereich auf der 1800er Frequenz. Die Telekom hat die gesamte Technik erneuert und mit der neuesten SRAN Technik versehen. So wurden unter anderem 42 LTE-Funkzellen im Frequenzband 1800 und 2600 und 24 UMTS-Funkzellen im Stadion installiert. Damit es auch vor und um das Stadion mit der Verbindung klappt wurden außerdem seitens der Telekom drei zusätzliche Standorte mit 9 Zellen realisiert. 254 Kilometer Glasfaser Die neue Mobilfunk Infrastruktur der Anbieter versorgt die 34.000 Fans und den „inneren Stadionbereich“ der Arena mit Presse-Center, ViP-Segment und Umkleidebereich. Den Aufwand verdeutlichen Zahlen: Um die jeweiligen Basisstationen im zentralen Betriebsraum und den Antennen zu vernetzen, mussten 254 Kilometer Glasfaser verlegt werden. 20 Tonnen Stahl waren nötig, um die neuen mobilen Einheiten sicher zu verbauen. Die Systemtechnik benötigt einen rund 130 Quadratmeter großen Raum im Stadioninneren und weitere Technikräume mit rund 50 Quadratmetern, verteilt auf der Dachfläche der Tribüne. Bilder: dpa/picture alliance, Vodafone