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Gigabit Offensive: Vodafone investiert Milliarden in Glasfaser

Vodafone Deutschland erhält zusätzliche Investitionsmittel der Gruppe für ein milliardenschweres Festnetz-Ausbauprogramm.

In den nächsten vier Jahren sollen 13,7 Millionen Gigabitanschlüsse geschaffen werden, von denen Städte wie Gemeinden, Menschen wie Mittelstand gleichermaßen profitieren.

Das Programm besteht aus drei Kernelementen: Mit „GigaKabel“ wird das Kabelnetz weiter aufgerüstet. Die Umstellung auf Docsis 3.1. soll Gigabitgeschwindigkeiten für 12,6 Millionen Haushalte bringen. Mit „GigaGemeinde“ werden Kooperationen mit Kommunen ausgebaut – um rund zwei Millionen Menschen im ländlichen Raum mit Glasfaseranschlüssen zu versorgen. Und mit „GigaGewerbe“ werden bis zu 100.000 Unternehmen in 2.000 Gewerbeparks an die Glasfaser-Infrastruktur angeschlossen. Allein für die gigabitschnellen Glasfaseranschlüsse in Gewerbegebieten und Gemeinden wird Vodafone in Deutschland zusätzliche zwei Milliarden Euro investieren.

GigaKabel: Gigabitschnelle Kabelnetze für 12,6 Millionen Haushalte

Die Nachfrage nach immer neuen Geschwindigkeiten in Vodafones Kabelglasfasernetz ist ungebrochen. Mehr als die Hälfte aller Neukunden entscheidet sich für Anschlüsse mit 200 Megabit und mehr. Für 94 Prozent aller Haushalte im Kabel-Verbreitungsgebiet sind bereits 200 Megabit, für 55 Prozent bereits 400 Megabit verfügbar. 21 Prozent seines Kabelglasfasernetzes hat Vodafone bereits auf 500 Megabit aufgerüstet. Diese Geschwindigkeiten wird das Unternehmen jetzt sukzessive verdoppeln – und Deutschlands größtes Highspeed-Netz noch schneller machen. In den Bundesländern Bayern und Sachsen macht Vodafone den Anfang. Danach folgen die weiteren elf Bundesländer im Verbreitungsgebiet. Damit wird Vodafone dort dann flächendeckend 1.000 Megabit anbieten – und so 12,6 Millionen Haushalte mit Gigabitgeschwindigkeit versorgen.

GigaGemeinde: Gigabitschnelle Glasfaser für eine Million Haushalte auf dem Land

Ländliche Gemeinden leiden häufig unter langsamen Leitungen. Oft auch, weil der Netzausbau für die Anbieter alleine wirtschaftlich nicht zu stemmen ist. Erste Gemeinden bauen derzeit deshalb eigene Glasfaser-Infrastruktur auf – gefördert vom Bund. Mit seinem neuen Gemeindemodell will Vodafone hier künftig unterstützen und den Betrieb solcher Infrastrukturen für Gemeinden technisch einfach und finanziell attraktiv machen.

Hierbei mietet Vodafone die lokale Infrastruktur in einer langfristigen Partnerschaft, verlegt die nötige Glasfaseranbindung der Gemeinde zum schnellen Backbone und betreibt das lokale Gemeindenetz mit aktiver Infrastruktur. „Das garantiert den Kommunen nicht nur enkelsichere Technologie, sondern auch stetige und sichere Einnahmen für die Gemeinden“, erklärt Hannes Ametsreiter. Insgesamt möchte Vodafone so in den nächsten vier Jahren rund eine Million Haushalte und damit über zwei Millionen Menschen im ländlichen Raum mit gigabitschneller Glasfaser versorgen.

GigaGewerbe: Bis zu 100.000 Unternehmen bekommen Zugang zur Glasfaser-Autobahn

Für Unternehmen sind langsame Leitungen kein Ärgernis, sondern oft eine echte Existenzbedrohung. „Vor allem in Gewerbegebieten klagen Firmen über Internet in Kriechgeschwindigkeit“, so Hannes Ametsreiter, „eigene Glasfaserleitungen können sich dort meist nur Großkonzerne leisten, der Mittelstand bleibt auf dem digitalen Standstreifen. Mit „GigaGewerbe“ bringen wir ihn auf die Überholspur – und investieren in die digitale Zukunft der deutschen Wirtschaft.“ Dafür wollen die Düsseldorfer nachfrageorientiert Gewerbegebiete ans Glasfasernetz bringen – und so bis zu 100.000 Firmen in 2.000 Business Parks mit Gigabit Geschwindigkeit versorgen.

Mehr Infos gibt's unter vodafone.de/gigabit-offensive

Titelbild: istock.com / elenvd, iconeer